Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Aktivitäten der Eulengruppe

Dez. 2025

am 19.12.waren wir bei Klaus Bäuerlein in Abendberg und durften die Steinkäuze hautnah erleben. Hier werden Steinkäuze zur Wiederauswilderung gezüchtet. 6 beringte Steinkäuze (2 Männchen und 4 Weibchen) wurden bisher in die Freiheit entlassen. Auswilderung und Zuzug von Vögeln aus angrenzenden Vorkommensgebieten stellen eine erfolgversprechende Basis für die erfolgreiche Wiederansiedlung dieser kleinen Eulenart im südlichen Mittelfranken dar, wo sie früher regelmäßig als Brutvogel vorkam. Nach einem langen Nachmittag mit ganz viel "Input" traten wir am Abend die Heimreise an. Vielen Dank an Klaus für den lehrreichen Nachmittag.

Dez. 2025 Montage an mehreren Standorten

die Montage der 50 Röhren im Landkreis schreitet durch die vielen Helfer schnell voran.

am 12.12 und 13.12 waren wieder unsere "Montagetrupps" erfolgreich unterwegs.

Dez. 2025 Montage Kruppach

in Kruppach wurden die Kästen zusammen mit Georg Haubner, dem Vorsitzenden des OGV Land montiert, da die Kästen auf deren Grundstück ihren Platz gefunden haben. Herzlichen Dank an den OGV und an Herrn Haubner für die Unterstützung !

Nov. 2025 Montage der ersten Steinkauzröhren

In der Nachbar-Kreisgruppe des LBV gibt es ein Steinkauz-Zuchtprogramm. Auch bei uns in der Gemeinde Mühlhausen wurde ein Steinkauz nachweislich gehört. Wir haben nun beschlossen, dass wir mit einer Reihe von Brutplatz Angeboten versuchen möchten, den Steinkauz auch in unserem Landkreis wieder zu beheimaten.

 

Am Freitag, den 28.11.2025 fanden sich wieder ein paar fleißige Helfer zusammen, um die ersten drei Niströhren zu montieren. Hier wurden auch gleich die Informationen ausgetauscht, auf welche Punkte bei der Montage zu achten ist. Drei Röhren? Es werden immer drei Niströhren an einem Standort montiert, da der Steinkauz drei Plätze benötigt à einen zum Brüten, einen für Vorräte und einen Schlafplatz für das Männchen, dass sich zwar um das Weibchen und den Nachwuchs kümmert, aber nicht mit rein darf 😊.

 

Im Anschluss haben wir bei Plätzchen, Punsch und Kaffee besprochen, wie wir weiter vorgehen wollen, was zu beachten ist und welche Aufgaben im Vorfeld noch zu erledigen sind.

 

Für weitere interessante Informationen über den Steinkauz und seine Artgenossen findet Ihr auf der Homepage unter „Aktiv vor Ort“ – „Eulen allgemein“. Hier werden wir nach und nach die einzelnen Eulenarten vorstellen.

 

Wenn Du auch dabei sein möchtest, dann scheu dich nicht und melde dich bei

 

Joachim Körner, joachim.koerner@lbv.de, 0151-68117447 Wir freuen uns auf euch!

Fotos LBV Neumarkt

Nov. 2025 Montage der Schleiereulenkästen

Am Freitag, den 14.11.2025 fanden sich einige Eulen Begeisterte zusammen und haben die beiden neu gebauten Schleiereulen-Nistkästen montiert.

 

Wir durften in Schwarzach bei einem Scheunenbesitzer, bei dem sich in den vergangenen Jahren bereits Schleiereulen in seiner Scheune  aufgehalten und auch schon gebrütet haben, einen zweiten Kasten montieren, da sich die Falken ebenfalls gerne in der Schleiereulen Behausung einfinden, um zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen. Hier bieten wir mit dem zweiten Kasten die Möglichkeit, dass sich die beiden Jäger – einer bei Nacht und einer am Tage- gemeinsam die Scheune als zu Hause teilen können.

 

Den zweiten Kasten durften wir in Röckersbühl aufhängen. Hier wurde eine neue Scheune gebaut und eine Schleiereule machte sich diese, als noch keine Türen und Tore eingebaut waren, als Unterschlupf zu Nutze. Wir kontaktierten den Scheunen Besitzer und er sagte uns in einem persönlichen Gespräch die Montage zu. Hier waren einige kurzfristige Umarbeitungen nötig, um den Kasten schleiereulengerecht zu montieren. Aber wir und der Scheunenbesitzer halfen alle zusammen und so konnte auch der zweite Kasten erfolgreich montiert werden.

 

Im Anschluss haben wir uns bei einer Tasse Kaffee und ein paar Weihnachtsplätzchen aus dem Kofferraum gestärkt und sind dann sehr zufrieden in das wohlverdiente Wochenende gestartet.

 

Durch einen weiteren Kontakt kam es zustande, dass der Besitzer eines nicht mehr genutzten Taubenschlags in Pölling sich bereit erklärte, diesen schleiereulengerecht umzubauen. Hier gibt es auch schon Fortschritte und wir freuen uns über dieses Engagement für unsere Eulen im Landkreis.

 

Wenn auch Sie dabei sein möchten, dann scheuen Sie sich nicht und melden sich bei

 

Joachim Körner, joachim.koerner@lbv.de, 0151-68117447 Wir freuen uns auf Sie!

Fotos LBV Neumarkt

Okt. 2025 Schleiereulenkästen bauen

Die Schleiereule ist im Jahr 2025 noch mit 6 Brutpaaren im Landkreis Neumarkt vorhanden gewesen. Diese Population gilt es nun zu erhalten und weiter auszubauen. Deshalb sind Ende Oktober ehrenamtliche Helfer zusammengekommen, um weitere zwei Schleiereulenkästen zu bauen. Ihnen gilt ein herzliches Vergelt´s Gott.

 

Durch diese Aktion stehen nun drei Kästen bereit, um weiteren Schleiereulen eine Brutmöglichkeit zu bieten. In Pölling hat sich ein Besitzer eines Stadels bereit erklärt, den bestehenden Taubenschlag so umzubauen, dass er in Zukunft für die Schleiereule geeignet ist.

In den Monaten November und Dezember werden die neuen Kästen montiert und die bereits vorhandenen werden gesäubert.

Die Schleiereule ist ein Kulturfolger und brütet vorwiegend in Gebäuden innerhalb kleinerer Ortschaften, nahe Offenlandbereichen. Zum Jagen brauchen sie offenes Gelände, Siedlungsränder, jagen entlang von Straßen und Wegen.

Der Nistplatz der Schleiereulen sollte möglichst dunkel, störungsfrei und über einen freien Anflug verfügen. Häufig brütet sie in Scheunen, Taubenschlägen, Dachböden, Kirchen und Ruinen. Künstliche Nisthilfen werden erfolgreich angenommen, wenn diese ihren Bedürfnissen entsprechen.

Schleiereulen ernähren sich überwiegend von Mäusen, seltener von Vögeln, Ratten, Amphibien oder Reptilien und Großinsekten. Im Gleitflug bewegen sie sich bei der Jagd nahezu geräuschlos fort.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann scheuen Sie sich nicht und melden sich bei

Joachim Körner, joachim.koerner@lbv.de, 0151-68117447

 

Wir freuen uns auf Sie!

Fotos Xaver Gilch und Manuela Körner